Schiedsrichter-Duo Jannik Rex & Ben Goedecke im Spintso-Interview
Das Schiedsrichterduo Jannik Rex & Ben Goedecke ist in einem Interview mit Spintso – einem der führenden Anbieter von Schiedsrichterausrüstung weltweit – vorgestellt worden. Im Gespräch erzählen sie, wie sie zum Schiedsrichterwesen kamen, wie aus ihnen ein eingespieltes Duo wurde und was sie bei ihrem internationalen Austausch in Finnland mitnehmen konnten. 🇩🇪⚡🇫🇮
Zum vollständigen Interview bei Spintso
Jannik & Ben – Zwei Schiedsrichter, ein Team
Die ersten Schritte als Schiedsrichter
Ben kam durch seinen ehemaligen Trainer und erfahrene Vereinsmitglieder mit dem Schiedsrichterwesen in Kontakt. Ihn faszinierte von Beginn an die Möglichkeit, die andere Seite des Floorballs kennenzulernen. Mit der Zeit erkannte er, dass die Rolle sehr gut zu seiner Persönlichkeit passt: Gerechtigkeitssinn, die Freude an schnellen Entscheidungen und die Kommunikation auf dem Feld sind bis heute seine größten Motivationen.
Jannik absolvierte seinen ersten Schiedsrichterlehrgang mit 15 Jahren – zunächst ohne große Ambitionen. Sein ernsthaftes Interesse entwickelte sich erst, als er Spiele im Erwachsenenbereich leitete: schneller, körperbetonter, emotionaler. Von da an verfolgte er das Ziel, sich schrittweise zu verbessern und auf nationaler Ebene zu pfeifen.
Vom Experiment zum eingespielten Gespann
Ihr gemeinsamer Weg begann als Experiment: Gemeinsame Schiedsrichterkollegen erkannten, dass Jannik und Ben ähnliche Ziele und eine vergleichbare Motivation hatten – und brachten sie zusammen. Das Experiment war ein voller Erfolg.
Bereits in ihrer ersten gemeinsamen Saison wurden sie für das Final4, das größte Floorball-Event Deutschlands, nominiert und leiteten das Finale der Deutschen Frauenmeisterschaft. Humor, Gerechtigkeitssinn und die gemeinsame Leidenschaft für den Sport verbinden sie bis heute – ebenso wie das klare Ziel, eines Tages international zu pfeifen.
Internationaler Austausch in Finnland
Ein wichtiger Meilenstein war ihr Austausch in Finnland Anfang November. In nur drei Tagen leiteten sie insgesamt sieben Spiele – darunter U19-Cup-Begegnungen sowie Spiele in der vierten und fünften Liga. Das hohe technische Niveau, die Spielintelligenz der Akteure und die intensive Floorballkultur hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Eine der prägendsten Erkenntnisse aus dem Austausch bringt Ben auf den Punkt:
„Reagiere, bevor der Spieler reagiert.“