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Fünfter Spieltag: Immaterielle Erfahrung für Berlin

Nach drei Bundesliga-Niederlagen in Folge konnten die ETV PiranHHas am vergangenen Wochenende einen wichtiger Dreier gegen die Unihockey Igels Dresden einfahren. Dabei mussten die Hamburger zwar gleich nach Spielbeginn mal wieder einem Rückstand hinterherlaufen, konnten die Partien aber im zweiten Drittel endgültig drehen. Am Ende hieß es 6:3 für das Heimteam, welches in der Tabelle von Rang neun auf sieben kletterte. Durchatmen.
 

 
Die Dresdner wurden wiederum gleich von zwei Teams überholt: Vom Aufsteiger aus Kaufering und den amtierenden Meister, dem MFBC Löwen Leipzig. Letztere machten im Sachsen-Derby mit dem UHC Döbeln nicht viel Aufhebens und schickten das Tabellenschlusslicht mit 15:6 vom Feld. In fünf Partien haben die Döbelner damit bereits 43 Gegentore gefressen, das ist ein Spitzenwert in der Liga. Am anderen Ende der Gegentorwertung grüßt seit Sonntag Aufsteiger Red Hocks Kaufering: Nach dem 4:0-Sieg gegen BAT Berlin haben die Bayern nämlich nur 22 Buden gefressen. Zum Auftritt der Berliner passend das folgende Bild und die fast philosophische Einordnung von BAT-Kapitän Jan Kratochvil: „Ich hatte in einigen Momenten das Gefühl, der Ball sei immateriell. Konkret erinnere ich an eine Situation, der Keeper war schon geschlagen, und ich muss nur noch einschieben. Ich berühre den Ball auch entsprechend, der dann aber irgendwohin verschwindet.“
 

 
Als Wahrsager hätte sich beinah Gary Blume einen Namen gemacht. Der Wernigeröder Keeper sagte in der Tipprunde des Unihockey-Portals einen Sieg über Weißenfels in der Verlängerung voraus. Ja, Verlängerung gab es in der Stadthalle, aber gewonnen hat in dieser der UHC Sparkasse Weißenfels. Immerhin knöpft Wernigerode dem Tabellenführer aber den ersten Punkt in dieser Saison ab.
 
Der MDR hat am Dienstagabend in der Sendung Sachsen-Anhalt Heute einen TV-Bericht ausgestrahlt. Los geht es ab punktgenau nach 28 Minuten und 58 Sekunden: Link zum MDR-Beitrag. Lohnt  sich.
 
Ebenfalls spannend war es in Lilienthal. Hier konnte der TVL erst in der Verlängerung die Floor Fighters aus Chemnitz in die Knie zwingen. 6:5 hieß es am Ende der Partie, deren Highlights im Youtube-Channel zu sehen sind.

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