Historisch! Deutschland holt erste WM-Medaille im Floorball

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Final4 Ausschreibung 2028 – Das Highlight im deutschen Floorball

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Änderungen in der Geschäftsstelle/Ausschreibung Geschäftsführer*in zum 01.10.

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    17.06.2026

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    02.06.2026

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    12.06.2026

News von floorball deutschland

Offizielle Ankündigungen und Bekanntmachungen des Dachverbandes

Pokal Zwickau

FD-Pokal 2026/2027: Anmeldung freigeschaltet

Floorball Deutschland stellt die Weichen für die Pokalsaison 2026/27: Bis Freitag, den 31. Juli 2026, können sich Teams für die Herren- oder Damen-Kategorie des FD-Pokals anmelden.

Verbandsnachrichten

Absage DM KF Damen am 27./28.06.2026

Liebe Vereine, liebe Floorball-Gemeinschaft, die für den 27. und 28. Juni 2026 in Münster geplante Deutsche Meisterschaft im Kleinfeld der Damen (Saison 2025/26) muss leider abgesagt werden. Hintergrund sind die angekündigten extrem hohen Temperaturen an diesem Wochenende. Die Stadt Münster hat ihren Hitzeaktionsplan aktiviert; zahlreiche Sportveranstaltungen in der Region werden abgesagt. Die Halle im Schulzentrum Roxel verfügt über keine ausreichenden Belüftungsmöglichkeiten, ist direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, und der dichte Spielplan lässt keine zusätzlichen Erholungs- und Kühlungspausen zu. Eine Durchführung unter den Bedingungen wäre mit einem nicht vertretbaren Gesundheitsrisiko für Spielerinnen, Schiedsrichter*innen und alle weiteren Beteiligten verbunden. Die Stadt Münster hat die finale Entscheidung in die Hände des Ausrichters gelegt. Floorball Deutschland hat sich gemeinsam mit dem BSV Roxel schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität. Wir wissen, wie viel Vorbereitung, Vorfreude und Aufwand in diesem Wochenende stecken, sowohl bei den acht qualifizierten Teams als auch beim ausrichtenden Verein. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken und bitten gleichzeitig um Verständnis für diese Entscheidung. Über die weiteren Schritte, insbesondere die Frage eines möglichen Nachholtermins, berät unsere SBK derzeit mit dem Organisationsteam der DM. Die qualifizierten Vereine, die diese Information auch per E-Mail erhalten haben, informieren wir, sobald es Neuigkeiten gibt. Die zur gleichen Zeit stattfindenden Deutschen Meisterschaft der U19 Junioren (Kaufering, Neubauhalle mit Belüftung) und U15 Junioren (Kleinmachnow, Vorhänge/aktive Belüftung/Industrieventilatoren) sind von der Absage nicht betroffen.

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Historisch! Deutschland holt erste WM-Medaille im Floorball

Es ist ein Moment für die Geschichtsbücher: Erstmals überhaupt erspielt sich ein deutsches Floorball-Nationalteam eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft. Bei der 3v3 World Floorball Championship (WFC) im spanischen San Lorenzo de El Escorial sicherte sich die deutsche Herrenmannschaft einen sensationellen dritten Platz – und schrieb damit ein Stück Verbandsgeschichte. Der Weg zur WM: über die Deutsche Meisterschaft Möglich wurde die Teilnahme über die Deutsche Kleinfeld-Meisterschaft 2025. Floorball Deutschland hatte dem jeweiligen Titelträger ein Vorrecht auf die WM-Teilnahme eingeräumt. So qualifizierten sich der TSC Wellingsbüttel bei den Herren und die Floor Fighter Chemnitz bei den Damen als amtierende Deutsche Meister für die 3v3-Weltmeisterschaft. Beide Teams haben die Organisation ihrer Teilnahme überwiegend in Eigenregie gestemmt. Da die Veranstaltung derzeit nicht durch den Bund gefördert wird, verfügt Floorball Deutschland nur über begrenzte Mittel, um die Teams finanziell zu unterstützen. Die Mannschaften durften jedoch das Material der Nationalteams nutzen und sich beim Verbandspartner Unihoc zu vergünstigten Konditionen mit zusätzlicher Ausrüstung versorgen. Auf organisatorischer Ebene unterstützte die Geschäftsstelle im Austausch mit der IFF. Getragen wurde der Erfolg bei den Herren von einem Team, das fast vollständig beim TSC Wellingsbüttel ausgebildet wurde. Komplettiert wurde der Kader von Philipp Wilbrand (ETV) sowie Elias Ender, der seit einigen Jahren ebenfalls für den TSC aufläuft. Ungeschlagen durch die Gruppenphase Schon in der Vorrunde ließ die Mannschaft keine Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen und blieb ungeschlagen. Beim 6:2 gegen Kanada legte Frederic Thiele früh vor, Kilian Meyberg glänzte als Vorlagengeber, und Elias Ender steuerte einen Treffer bei. Auch gegen Italien (5:2) zeigte das Team seine ganze Offensivkraft – unter anderem trafen Niklas Fiemel, Philipp Wilbrand und Frederic Thiele. In der K.-o.-Phase ging es Schlag auf Schlag: Gegen Gastgeber Spanien setzte sich Deutschland in einem packenden Krimi mit 5:4 durch, bei dem Philipp Wilbrand und Niklas Fiemel mehrfach trafen. Drama im Halbfinale Gegen Lettland fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Nach einem auf Augenhöhe geführten Spiel und langem Nervenduell behielten die Letten mit 4:3 nach Penaltys hauchdünn die Oberhand. Ein Spiel auf Messers Schneide, in dem die deutsche Mannschaft bis zur letzten Sekunde dagegenhielt und sich erst im allerletzten Moment geschlagen geben musste. Bronze im Herzschlagfinale gegen die Schweiz Im Spiel um Platz drei wartete mit der Schweiz der amtierende 3v3-Weltmeister von 2025 – ein echter Gradmesser. In einer hochintensiven, hart umkämpften Partie behielt das deutsche Team mit 7:6 die Oberhand und sicherte sich damit den ersehnten Platz auf dem Podium. Ein Krimi bis zum Schlusspfiff, der mit purem Jubel endete. Meyberg im All-Star-Team Eine ganz besondere Ehrung wurde Torhüter Kilian Meyberg zuteil: Der Goalie wurde ins All-Star-Team des Turniers gewählt – eine verdiente Auszeichnung für überragende Leistungen zwischen den Pfosten und ein weiteres Ausrufezeichen auf dieser historischen Reise. Auch die Damen mit starkem Auftritt Für den deutschen Floorball war es nicht nur bei den Herren ein Turnier zum Mitfiebern. Auch die deutsche Damenmannschaft – qualifiziert über den Titel die Floor Fighter Chemnitz – stellte sich in Spanien einem starken Teilnehmerfeld. Die Gruppenphase verlief mit Niederlagen gegen Lettland (3:17), Thailand (2:13) und Frankreich (3:6) zunächst lehrreich und fordernd. Doch das Team zeigte Charakter und steigerte sich in der entscheidenden Phase deutlich: In den Play-offs entführten die Damen zunächst in einem packenden Penalty-Krimi gegen Österreich den Sieg mit 7:6 und revanchierten sich anschließend eindrucksvoll gegen Frankreich, das man diesmal mit 3:1 bezwang. Im letzten Spiel gegen die Ukraine war beim 5:8 schließlich Endstation. Über das gesamte Turnier bewiesen die Damen Moral, Teamgeist und eine bemerkenswerte Entwicklung – ein Auftritt, der Lust auf mehr macht. Ein Projekt mit Herzblut – in Eigenregie Was diesen Erfolg umso bemerkenswerter macht: Beide Teams haben dieses Vorhaben weitgehend selbst organisiert und durchgezogen. Allen voran haben bei den Herren Spartenleitung Ariane Wende und Trainer Max Holtgraefe in den vergangenen Monaten unzählige Stunden investiert und dafür gesorgt, dass das Team auf und neben dem Feld professionell auftreten und FD vertreten kann. Dass dahinter ein klarer Plan und absolute Entschlossenheit standen, bringt Max Holtgraefe auf den Punkt: „Wir besorgen nicht Ausrüstung für über 10.000 Euro, um ohne Medaille nach Hause zu kommen. Das Trikot wurde in Anlehnung an das 2012er Trikot designt, um Geschichte zu schreiben. Ob daran geglaubt oder nicht – aber vorbereitet waren wir auf ein Sommermärchen.“ Und genau dieses Sommermärchen ist Wirklichkeit geworden. Ausblick: Der Weg nach Hannover Der dritte Platz unterstreicht eindrucksvoll das Potenzial des deutschen Floorballs und macht Lust auf die kommenden Herausforderungen. Mit dem neuen Qualifikationsmodus besteht künftig die Möglichkeit, sich über die Finals in Hannover am 25. und 26. Juli direkt für die nächste 3v3 WFC zu qualifizieren. Auch das Event selbst hinterließ einen rundum positiven Eindruck. Die besondere Atmosphäre und das innovative Format bergen großes Potenzial für die Zukunft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Turnier weiterentwickelt und wie viele Nationen bei der nächsten Austragung im Jahr 2027 begrüßt werden dürfen. Als Bundesverband sind wir unglaublich stolz auf beide Teams. Ihr habt Geschichte geschrieben – herzlichen Glückwunsch zur ersten WM-Medaille im deutschen Floorball! Photos by Pedro Muñoz Martín

Auf-Abstieg

Auf- und Absteiger zur Saison 2026/2027

Die Saison 2025/2026 in der Floorball Bundesliga ist abgeschlossen – und sie hat einige spannende Verschiebungen in der deutschen Ligalandschaft hinterlassen. Wir geben einen Überblick über alle Meister, Vizemeister, Auf- und Absteiger sowie die vollständige Teamübersicht für die kommende Saison 2026/2027   1.FBL Herren: Weißenfels ist Meister – München und Kaufering steigen auf Den größten Erfolg der Saison feierte der UHC Sparkasse Weißenfels: Mit einem überzeugenden 3:1-Finalsieg gegen den MFBC Leipzig sicherten sich die Sachsen-Anhalter den Deutschen Meistertitel in der höchsten Herren-Spielklasse. Der MFBC Leipzig darf sich als Vizemeister über eine starke Saison freuen. Gleichzeitig verstärkt sich die 1.FBL Herren zur kommenden Saison mit zwei neuen Teams: Der VfL Kaufering setzte sich in den Playoffs der 2.FBL Herren Staffel Süd/Ost durch und sicherte sich den direkten Aufstieg als Staffelsieger. FBC München folgte als zweiter Aufsteiger – nach einer nervenstarken Relegationsserie gegen den SC Potsdam, die erst im entscheidenden dritten Spiel mit 10:5 der Münchner entschieden wurde. Der SC Potsdam hingegen muss den Gang in die 2.FBL Herren antreten. Ein besonderer Umstand dieser Saison: Da der TSV Schriesheim die Saison 2025/2026 durch einen Teamrückzug vor Saisonbeginn nicht angetreten hatten, spielten in der 1.FBL Herren nur elf statt zwölf Teams – weshalb lediglich ein Absteiger ermittelt wurde. Zur Saison 2026/2027 ist die Liga damit wieder vollständig mit zwölf Teams besetzt. Teilnehmer 1.FBL Herren 2026/2027: MFBC Leipzig (Vizemeister) UHC Sparkasse Weißenfels (Deutscher Meister 🏆) SSF Dragons Bonn Floor Fighters Chemnitz ETV Piranhhas Hamburg SC DHfK Leipzig DJK Holzbüttgen Unihockey Igels Dresden Blau-Weiß 96 Schenefeld Berlin Rockets VfL Red Hocks Kaufering (Aufsteiger) FBC München (Aufsteiger) ℹ️ Die Liga wächst von 11 auf 12 Teams – die reguläre Teamstärke ist damit wiederhergestellt. 1.FBL Damen: MFBC Leipzig holt Titel – Liga bleibt unverändert Bei den Damen krönte sich der MFBC Leipzig zur Deutschen Meisterin. Im Finale bezwangen die Leipzigerinnen die ETV Lady Piranhhas Hamburg mit 2:1 und sicherten sich damit den Titel in einer spannenden Endrunde. Die ETV Lady Piranhhas Hamburg darf sich als Vizemeisterin über eine herausragende Saison freuen. An der Zusammensetzung der 1.FBL Damen ändert sich zur Saison 2026/2027 jedoch nichts: Da kein Team aus der 2.Liga aufstiegswillig war, entfielen sowohl die Aufstiegsspiele als auch Playdowns. Die Liga startet mit unveränderter Besetzung in die neue Spielzeit. Teilnehmer 1.FBL Damen 2026/2027: MFBC Leipzig (Deutscher Meister 🏆) ETV Lady Piranhhas Hamburg (Vizemeister) Dümptener Füchse Red Devils Wernigerode SSF Dragons Bonn UHC Sparkasse Weißenfels Floorball BB United Floor Fighters Chemnitz ℹ️ Keine Aus- oder Absteiger – die Liga bleibt zur Saison 2026/2027 unverändert. 2.FBL Herren Staffel Nord/West: ASV Köln neu dabei – BSV Roxel steigt ab In der Staffel Nord/West gibt es einen Neuzugang und einen Abgang. Der ASV Köln nimmt ab der Saison 2026/2027 erstmals am Spielbetrieb der 2.FBL Herren Staffel Nord/West teil – als einziges aufstiegswilliges Team aus der Regionalliga war eine Relegation nicht notwendig. Auf der anderen Seite hat der BSV Roxel kurz vor Saisonende den freiwilligen Abstieg aus dem Ligabetrieb erklärt. Playdownspiele wurden dadurch hinfällig. Die Liga bleibt damit weiterhin mit zehn Teams besetzt. Wir wünschen dem BSV Roxel für die Zukunft alles Gute. Teilnehmer 2.FBL Herren Staffel Nord/West 2026/2027: Lilienthaler Wölfe TSV Tollwut Ebergöns Baltic Storms Frankfurter Falcons SSF Dragons Bonn II Dümptener Füchse ETV Piranhhas Hamburg II Hannover 96 TV Eiche Horn Bremen ASV Köln (Aufsteiger aus der Regionalliga) ℹ️ Der freiwillige Abstieg von BSV Roxel und der Aufstieg des ASV Köln halten die Staffel bei 10 Teams. 2.FBL Herren Staffel Süd/Ost: Umbruch und verkleinertes Teilnehmerfeld Die Staffel Süd/Ost erlebt zur neuen Saison den größten Umbruch: Mit dem VfL Red Hocks Kaufering und dem FBC München verlassen gleich zwei Teams die Staffel Richtung 1. FBL Herren. Neu dabei ist der SC Potsdam, der als Absteiger aus der 1.FBL Herren in die Staffel wechselt. Hinzu kommt, dass die TSG Quedlinburg den freiwilligen Abstieg in den regionalen Spielbetrieb erklärt hat. Da aus der Regionalliga kein aufstiegswilliges Team nachrückt, wird die Staffel Süd/Ost in der Saison 2026/2027 mit lediglich acht Teams antreten. Teilnehmer 2.FBL Herren Süd/Ost 2026/2027: USV Halle Saalebiber Red Devils Wernigerode PSV Black Wolves Dessau ESV Ingolstadt Schanzer Ducks Eisbären Juniors UHC Döbeln 06 FC Rennsteig Avalanche SC Potsdam (Absteiger aus der 1.FBL Herren) ℹ️ Die Staffel Süd/Ost startet mit nur 8 Teams in die Saison 2026/2027: 2 Aufsteiger in die 1.FBL, nur 1 Absteiger aus der 1.FBL, freiwilliger Abstieg TSG Quedlinburg, kein Aufsteiger aus der Regionalliga.  

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Änderungen in der Geschäftsstelle/Ausschreibung Geschäftsführer*in zum 01.10.

Floorball-Verband Deutschland und Roland Büttner beenden die Zusammenarbeit Der Floorball-Verband Deutschland e.V. hat sich mit Wirkung zum 01.06.2026 von seinem langjährigen Geschäftsführer Roland Büttner getrennt. „Roland hat den Verbandsaufbau seit 2014 federführend und mit großer Leidenschaft vorangetrieben. Er hat den Dachverband in einer schwierigen Phase übernommen und mit seinen Ideen nachhaltig geprägt. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, so Daniel Kehne, Vizepräsident des Dachverbands. Die offizielle Verabschiedung von Roland Büttner wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Ausblick auf die kommenden Monate Zur Nachbesetzung der Geschäftsführung nimmt der Verband ab sofort Bewerbungen entgegen. Die entsprechende Stellenausschreibung steht Interessierten ab sofort zur Verfügung. Bis zur Neubesetzung der Geschäftsführung übernimmt Frederik Dilger, Leiter Entwicklung bei Floorball Deutschland, kommissarisch die Geschäftsführung. Diese Aufgabe wird er parallel zu seinen bestehenden Tätigkeiten bei der International Floorball Federation (IFF) wahrnehmen. Nach der Einarbeitung der neuen Geschäftsführerin bzw. des neuen Geschäftsführers konzentriert sich Frederik Dilger zukünftig auf seine zentrale Aufgabe beim internationalen Floorball-Weltverband und wird dort die weitere Entwicklung des Sports auf globaler Ebene mitgestalten. Verstärkung im Eventbereich Bereits zum 15. Mai hat Paul Morgenroth die Elternzeitvertretung von Lisa Naumtschuk übernommen und verantwortet seitdem die Koordination der Veranstaltungen von Floorball Deutschland. Morgenroth war in den vergangenen beiden Jahren als Cheforganisator maßgeblich für die erfolgreiche Durchführung der Final4-Turniere in Zwickau (2025 und 2026) verantwortlich. In seiner neuen Funktion liegt der Fokus zunächst auf der Umsetzung des Street-Floorball-Sommers mit dem Highlight der Championships in Hannover im Rahmen von „DIE FINALS“. Darüber hinaus richtet sich der Blick bereits auf die langfristige Planung kommender Großveranstaltungen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Vorbereitungen für das Final4 2028 liegen. Floorball Deutschland bedankt sich bei allen Mitarbeitenden für ihr Engagement und freut sich darauf, gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte des Verbandes zu gestalten.

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Deutschlands beste Schulteams gekürt

Im Bundesfinale spielten 46 Teams in drei Altersklassen um den Schulsport Titel.

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Neues Regelwerk SPRGK 2026

Ab dem 1. Juli 2026 tritt die neue Ausgabe der Regeln Floorball Großfeld / Kleinfeld (SPRGK ab 2026). Die Änderungen sind das Ergebnis eines umfassenden internationalen Entwicklungsprozesses, der bereits Anfang 2024 mit einem Aufruf an alle nationalen Verbände begann. Ziel der neuen Regeln: mehr Sicherheit, mehr Spielfluss, mehr Attraktivität – und ein professionelleres Erscheinungsbild des Sports auf allen Ebenen. Die endgültige Entscheidung traf das IFF Central Board am 11. Dezember 2025. Drei Themenbereiche standen dabei im Mittelpunkt: die Sicherheit der Torhüter, die Spielattraktivität und -intensität sowie das Spielklima und die Außenwirkung des Floorballs. Mehr Schutz für Torhüter Kollisionen im Torraum nehmen zu – und sie enden zunehmend mit ernsthaften Verletzungen, darunter auch Gehirnerschütterungen. Da Torhüter im Knieen spielen und körperlichem Kontakt kaum ausweichen können, waren sie nach dem bisherigen Regelwerk nicht ausreichend geschützt. Das ändert sich nun grundlegend. Drei konkrete Regelanpassungen stärken den Schutz im Torraum: der unvorsichtige Körpereinsatz wird neu definiert: Ein angreifender Spieler, der keine angemessene Anstrengung unternimmt, eine Kollision mit dem Torhüter im Torraum zu vermeiden, begeht künftig ein Vergehen – unabhängig davon, ob tatsächlich Kontakt entsteht. Die Verantwortung liegt damit klar beim Feldspieler. Durchlaufen des Schutzraums gilt nun ausdrücklich als Vergehen. Der Torraum gehört ausschließlich dem Torhüter – ein Feldspieler darf ihn weder betreten noch durchqueren, ohne eine Strafe zu riskieren. Die Linien des Schutzraums sind dabei eingeschlossen. aktives Sichtblockieren sanktioniert: Wer den Torhüter wiederholt und gezielt verfolgt, ohne am Ball orientiert zu sein – einzig mit der Absicht, dessen Sicht zu beeinträchtigen – begeht ein Stürmerfoul. Spielattraktivität und Intensität Halten klarer definiert Halten gehört zu den größten Spielfluss-Bremsen im Floorball. Das neue Regelwerk präzisiert, was als Halten gilt: Dazu zählt jede Situation, in der ein Spieler seinen Arm oder seine Hand einsetzt, um einen Gegner festzuhalten, zu ziehen, zu zerren oder ihn körperlich an der freien Bewegung zu hindern – und dadurch einen erheblichen Vorteil erlangt. Auch das Abwehren des gegnerischen Stocks mit der Hand, ohne ihn zu greifen, fällt künftig darunter. Entscheidend für die Wirksamkeit dieser Änderung wird eine konsequente und einheitliche Umsetzung durch gut geschulte Schiedsrichter sein. Penaltyschießen: Mehr Drama, neue Helden Das Format des Penaltyschießens wird modernisiert. Weiterhin führen zunächst fünf verschiedene Feldspieler je einen Penalty aus. Danach jedoch entfällt die starre Reihenfolge: Ab dem sechsten Schuss darf jeder Spieler antreten – auch mehrfach hintereinander. Das schafft die Möglichkeit für dramatische Entscheidungen und unvergessliche Momente. Zugleich wird der Prozess vor dem Schießen beschleunigt: Die schriftliche Meldung der Schützen an die Schiedsrichter entfällt. Ebenfalls neu geregelt ist die Ausführung selbst: Der Penalty startet künftig nicht mehr auf dem Mittelpunkt, sondern von einem gedachten Punkt, der 5 Meter von der Mittellinie entfernt liegt – mittig zwischen den langen Banden. Das verkürzt die Anlaufzeit und bringt das Spiel schneller zur Aktion. Zudem ist der sogenannte Zorro-Move ausdrücklich verboten: Ein Ball, der unbeweglich auf der Schaufel liegt und während des Penaltys mehr als einmal die Richtung in der Luft ändert, führt zur Wiederholung. Torhüter dürfen Tore erzielen Was im 3-gegen-3 bereits erlaubt ist, gilt nun auch im 5-gegen-5: Ein Torhüter darf ein reguläres Tor erzielen – auch wenn der Ball nach dem Wurf zunächst Gegner, Mitspieler oder Ausrüstung berührt. Ein seltenes Ereignis – aber eines, das für Aufsehen sorgt. Gleichzeitige Strafen: Schluss mit taktischen Foulspiel-Kalkülen Bisher konnten Teams bewusst Auseinandersetzungen provozieren, um 4-gegen-4 zu spielen oder die Unterzahl-Situation taktisch zu steuern. Das wird künftig unattraktiv: Gleichzeitige Strafen gegen beide Teams beeinflussen die Spielerzahl auf dem Feld nicht mehr. Die Strafen werden paarweise zugeordnet und wie persönliche Strafen behandelt – sie laufen, werden aber durch erzielte Tore nicht beeinflusst. Ergänzend dazu wird eine neue Instigator-Strafe eingeführt: Wer eine Auseinandersetzung provoziert, riskiert zusätzlich zur regulären Strafe eine kleine Bankstrafe. Die Schiedsrichter entscheiden dabei, wer als Initiator gilt. Ziel ist, dass Verstöße endlich Konsequenzen haben – und Floorball gespielt wird statt gerangelt. Technisches Tor bei Torhüterersatz Neu eingeführt wird das technische Tor: Spielt ein Team ohne Torhüter und unterbricht ein Feldspieler des verteidigenden Teams dabei eine ansonsten sichere Torchance durch ein Vergehen, das normalerweise zu einem Penalty führen würde, erkennen die Schiedsrichter direkt ein Tor. Das behebt eine offensichtliche Ungerechtigkeit, bei der eine nahezu hundertprozentige Torchance zugunsten des fehlbaren Teams durch einen Penalty mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit ersetzt wurde. Spielklima und Wechselzone Spieler sitzen – Betreuer bleiben zurück Eine der weitreichendsten Änderungen betrifft das Verhalten in der Wechselzone. Bisher ist Floorball eine der wenigen großen Sportarten ohne klare Regeln für das Verhalten auf der Bank. Die Folgen sind bekannt: stehende Spieler blockieren die Sicht für Zeitnehmung, Zuschauer und Livestream-Übertragungen, Körperteile und Schläger ragen über die Bande, und eine hektische Bankatmosphäre beeinflusst das Spielklima – besonders in Jugendspielen. Das ändert sich grundlegend: Spieler in der Wechselzone müssen auf der Spielerbank sitzen. Aufstehen ist nur im Zusammenhang mit einem Wechsel oder aus eindeutig notwendigen Gründen erlaubt – etwa um einen neuen Stock zu holen, die Toilette aufzusuchen oder eine Verletzungsbehandlung zu erhalten. Wer mit einem Fuß auf die Bande tritt oder anderweitig die vertikale Ebene der Bande überschreitet, erhält eine kleine Bankstrafe – unabhängig davon, ob das Spiel dadurch beeinflusst wird. Für Betreuer gilt: Sie müssen hinter der Spielerbank stehen. Jeweils ein Betreuer darf sich vor die Spielerbank bewegen, um taktische Anweisungen an Spieler auf dem Feld zu geben. Das Stehen auf erhöhten Positionen – etwa Stühlen oder Bänken – ist verboten. Schiedsrichter können Ausnahmen zulassen, wenn die räumlichen Verhältnisse in der Halle es erfordern. Diese Regelung wurde in Schweden bereits in den Saisons 2024/25 und 2025/26 vollständig getestet. Das Ergebnis: positive Rückmeldungen, schnelle Anpassung der Teams und ein ruhigeres, professionelleres Spielklima. Rote Karte auch nach dem Spiel Schiedsrichter erhalten künftig das Mandat, disziplinarische Maßnahmen auch nach dem Abpfiff zu ergreifen, solange sich Schiedsrichter, Spieler oder Teamoffizielle noch auf dem Spielfeld befinden. Vergehen, die in diesem Zeitraum begangen werden und während des Spiels zu einer Matchstrafe geführt hätten, werden entsprechend geahndet – inklusive Roter Karte und Spielbericht. Das beruhigt Konfliktsituationen nach dem Schlusspfiff und gibt dem Schiedsrichter ein klares Werkzeug an die Hand. Betreuer bei Matchstrafe: direkt in die Kabine Bisher durften gesperrte Betreuer das Spiel von der Tribüne aus weiterverfolgen – und teils auch weitercoachen. Das gehört der Vergangenheit an: Ein Betreuer, gegen den eine persönliche Strafe ausgesprochen wird, muss sofort die Kabine aufsuchen und darf nicht weiter am Spiel teilnehmen. Ausrüstung: Klarere Regeln für Torhüter und Spieler Die Schutzausrüstung von Torhütern wird stärker reglementiert. Übergroße Kleidung, doppelte Schutzschichten und Schulterpolster, die die Schulterlinie verbreitern, sind künftig verboten. Alle Reißverschlüsse, Taschen, Riemen und Klettverschlüsse müssen geschlossen und festgezogen sein. Die Ausrüstung muss körpernah geformt sein und darf nicht mehr Fläche abdecken als der Körper des Torhüters. Für alle Spieler gilt neu: Schmuck ist verboten – ohne Ausnahme. Uhren, Halsketten, Ringe, Armbänder, Ohrringe, Leder- und Gummibänder müssen entfernt werden. Das Abkleben ist ausdrücklich nicht erlaubt. Schiedsrichter sind angehalten, die Spieler aktiv zu kontrollieren. Ebenfalls präzisiert: die Manipulation an der Schläger-Kelle. Schleifen, Schmelzen oder jede andere Veränderung der Blattstruktur ist verboten. Damit werden sogenannte „Zorro-Taschen“ und ähnliche Modifikationen klar untersagt. Was bedeutet das für Schiedsrichter in Deutschland? Der FD wird die neuen Regeln rechtzeitig vor dem Inkrafttreten am 1. Juli 2026 in die Schiedsrichterausbildung und -fortbildung integrieren. Einige Änderungen – insbesondere die neuen Regelungen zum Halten und zur Wechselzone – erfordern eine konsequente und einheitliche Umsetzung, um die gewünschte Wirkung zu entfalten. Schulungsmaterialien der IFF werden nach der offiziellen Veröffentlichung des vollständigen Regelwerks bereitgestellt. Fragen zum neuen Regelwerk können an die Schiedsrichterkommission FD unter rsk@floorball.de gerichtet werden.

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Final4 Ausschreibung 2028 – Das Highlight im deutschen Floorball

Das Final4 2028 wird ausgeschrieben und ist ab heute für interessierte Ausrichter geöffnet. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 15.11.2026.

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